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| 14:04 Uhr

Spremberg
Hort startet Ferienangebot über fünf Wochen

In der Aula der Astrid-Lindgren-Grundschule Spremberg, wo sich auch das Domizil des Max- und Moritz-Hortes befindet, wurde die  fünfwöchige Feriengestaltung eröffnet - natürlich mit Max und Moritz.
In der Aula der Astrid-Lindgren-Grundschule Spremberg, wo sich auch das Domizil des Max- und Moritz-Hortes befindet, wurde die fünfwöchige Feriengestaltung eröffnet - natürlich mit Max und Moritz. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Nach den Sommerferien werden die neuen Räume auf dem Schomberg bezogen.

Richtig beliebt unter den Grundschülern ist in Spremberg der Max- und Moritz-Hort, der mit großem Engagement von einem 30-köpfigen Erzieherteam unter Regie von Gabi Kastner geführt wird. Nun stand die fünfwöchige Gestaltung für die großen Sommerferien an, wofür Kinder Wünsche äußern können. Den Rest übernehmen die Erzieher, die immer wieder ein sehr abwechslungsreiches Freizeitangebot zusammenstellen. Im Durchschnitt nehmen 120 Kinder am Sommerferienspaß teil. Die Ferien stehen in diesem Jahr unter dem Motto: „Max & Moritz, diese Kecken, wollen unsere Welt entdecken. Forschen, fühlen, riechen, schmecken – werden unsere Sinne wecken!“ Mit einem großen Hallihallo wurde das Camp in der Aula der Astrid-Lindgren-Grundschule in Spremberg auf dem Schomberg am Montagmorgen eröffnet. Max und Moritz tauchten auch gleich auf, Gabi Kastner und Ute Schilske verkörpert sie.

Seit 2005 gibt es diese Kostüme, die zu besonderen Höhepunkten im Hort zum Einsatz kommen. Doch spielt das Wetter mit, kann es spontan heißen: „Immer wenn die Sonne lacht, werden Badesachen mitgebracht.“ Zu den Höhepunkten in den Ferien gehören Übernachtungen im ATZ Welzow, der Besuch der Kulturinsel Einsiedel sowie eine Tour zur Reinert Ranch in Trebendorf.

Und nach den Ferien dürfen neue Horträume bezogen werden. „Wir haben im Hort eine sehr gute Auslastung, unsere Horträume reichten nicht mehr. Es gab stets eine Doppelnutzung der Klassenräume. Im Herbst 2017 wurde der Grundstein für fünf neue Gruppenräume gelegt. Das bedeutet aber nicht, dass nun viel mehr Kinder hier Platz finden, sondern die Bedingungen verbessern sich“, so Gabi Kastner, die Hortleiterin. Der Erweiterungsbau auf dem Schomberg für rund 660 000 Euro, der zu 90 Prozent gefördert wird, soll zum Start des neuen Schuljahres abgeschlossen sein. Auch an der Kollerbergschule, wo das Max- und Moritz-Team ebenfalls die Hortbetreuung inne hat, steht bereits der Rohbau für eine Erweiterung. Der 655 555 Euro teure Anbau soll hier als „Weihnachtsgeschenk“ übergeben werden.