Sie hat 19 Honige auf problematische Inhaltsstoffe testen lassen. Demnach enthielten sechs Honige, die laut Etikett jeweils eine "Mischung aus EG- und Nicht-EG-Ländern" waren, Pollen der gentechnisch veränderten Sojabohne Roundup Ready.

Bei den fünf Honigen im Test mit der Herkunftsangabe "Deutschland" fanden sich dagegen keine gentechnisch veränderten Bestandteile. Sie waren darüber hinaus frei von Pyrrolizidinalkaloiden (PA). Diese Stoffe können in hohen Dosen der Leber schaden. Einige Pflanzen bilden natürlicherweise PA, um sich vor Insektenfraß zu schützen. Die Substanzen können über Blütenstaub und Nektar in den Honig gelangen.

Als bester Bio-Honig schnitt der Ohäuser Mühle Sommerblüten-Honig/Bioland (6,39 Euro pro 500 Gramm) mit der Gesamtnote "sehr gut" ab. Bei den konventionellen Honigen waren der Bihophar Imkerhonig Streichzart (3,89 Euro/500 g) und der Nektarquell Bienenhonig Zart Fließend (2,39 Euro/500 g) insgesamt "sehr gut".