Februar 2011 nannte der Vertreter der Anklage Hass auf Deutsche – und Freude an der grundlosen Misshandlung Schwächerer.

Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Alter von 15 bis 18 Jahren sollen im Februar 2011 einen Mann bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen und getreten haben. Der 30-Jährige lag mit schwersten Kopfverletzungen vier Wochen im künstlichen Koma. Auch ein Kollege des Mannes wurde attackiert. Der Prozess am Berliner Landgericht gegen die Jugendlichen ist nicht öffentlich.

Die höchste Strafe wurde für einen 18-Jährigen beantragt, dem weitere Gewalttaten vorgeworfen werden. Sein Anwalt plädierte auf höchstens fünf Jahre Haft wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und neun Monate.