"Es gibt heute die Möglichkeit, das Hörgerät für verschiedene Situationen zu programmieren", sagt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha).

Je nach Situation kann das jeweilige Programm bestimmte Frequenzbereiche ausklammern: "Wer in einem Konzert sitzt, will natürlich den vollen Klang. Draußen auf der Straße würde man das aber gar nicht aushalten", erklärt Frickel. Möglich sei, zwischen drei bis sechs Programmen zu wählen. Nutzer könnten dann einfach den gewünschten Modus mit einem Knopf am Gerät wechseln oder alternativ mit einer Fernbedienung umschalten.

Probleme beim Telefonieren liegen oft gar nicht am Hörgerät selbst, sondern an der falschen Handhabung. So kann es zum Beispiel fiepen, wenn der Hörer zu dicht an das Mikrofon im Hörgerät kommt. Senioren sollten sich deshalb gleich bei der Anpassung zeigen lassen, in welchem Abstand sie den Hörer zum Ohr halten müssen. Grundsätzlich ist es vorteilhaft, verschiedene Geräte auszuprobieren, bevor man sich für eins entscheidet.