Im Falle eines Waldbrandes würden die Kameraden der Feuerwehren im Rahmen ihrer Bereitschaften eingreifen.

Für das besonders trockene Gehölz sei in diesem Jahr neben der anhaltenden Hitze auch der viele Regen verantwortlich. "Durch die vielen Niederschläge im April und Mai ist viel gewachsen", sagte er. "Das ist nun durch die Hitze alles vertrocknet und bietet Feuer eine gute Nahrung."

Ein Betretungsverbot für die Wälder wolle man, anders als vor zwei Jahren, vorerst nicht aussprechen. "Derzeit geht niemand wegen Pilzen und kaum noch jemand wegen Blaubeeren in den Wald", so der Kreisbrandmeister. Jedoch sollte jeder, der nicht in den Wald gehen müsse, es lassen.

Auch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft warnt vor den Gefahren, die vom Mensch in Bezug auf Waldbrände ausgehen. "Es ist kein Regen in Sicht und eine weggeworfene Zigarette kann jetzt eine Katastrophe auslösen. Die Wälder sind bisher nicht gesperrt aber die Menschen müssen vorsichtig sein. Also auf keinen Fall im Wald rauchen oder gar Feuer machen oder Grillen", sagte Infrastrukturstaatssekretärin Kathrin Schneider. Autos dürfen erst gar nicht in den Wald gefahren werden, die Zufahrtswege sollten für die Feuerwehr offen bleiben.

Waldbesucher fordert Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer auf, nach Anzeichen von Feuer Ausschau zu halten. "Wer etwas sieht, sollte das sofort per Notruf melden."

Auch Touristen sollte man über die besondere Situation der Region aufmerksam machen. "Unser Kiefernwald hier ist etwas Besonderes. Die Bestimmungen sind deshalb andere als in Sachsen oder Nordrhein-Westfalen", sagte der Kreisbrandmeister.

Auch im Rahmen der derzeit andauernden Ernte könne es zu Bränden kommen. Landwirte sind dazu aufgerufen, ein Mobiltelefon mit sich zu führen. Auch könne es helfen, wenn ein Wasserwagen oder ein Pflug gegen sich ausbreitende Bodenfeuer bereitstehen würden. In den vergangenen Jahren hat es auch auf Äckern im Kreis immer wieder gebrannt.

Derzeit gilt im gesamten Land Brandenburg die höchste Warnstufe 4.