Ein paar hundert Meter vom Königspalast in der Altstadt entfernt stand das Wasser am Abend bis an die Deichkante, so Augenzeugen. In vielen Supermärkten gingen Trinkwasser und Fertiggerichte aus.

Satellit Rosat abgestürzt

Der ausgediente deutsche Röntgensatellit Rosat ist am frühen Sonntagmorgen abgestürzt. Er sei zwischen 3.45 und 4.15 Uhr (MESZ) in die Erdatmosphäre eingetreten, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit. Berichte, der Satellit sei während der Eintrittszeit über Teile Asiens und den Indischen Ozean geschwebt und seine Trümmer seien in dieses Meer gefallen, wollte das DLR nicht bestätigen. Experten hatten zuvor schon erklärt, dass sie kein Unheil durch den Satelliten erwarteten.

Unwetter fordert weitere Opfer

Nach den schweren Regenfällen in Mittelamerika ist die Zahl der Toten auf mehr als 110 gestiegen. In Honduras kamen in den Fluten und bei Bergrutschen bislang insgesamt 28 Menschen ums Leben, wie die Behörden am Samstag (Ortszeit) berichteten. Unter den Todesopfern befindet sich auch eine Deutsche. Sie ertrank im Fluss Rio Grande nahe der Stadt Trujillo.