Mai an über den größten "Saustall" der Welt: Ausgerechnet im Alten Schlachthof öffnet das Schweinemuseum. Es beherbergt jetzt eine Schweineherde, die ihresgleichen sucht. Geschätzte 40 000 Exponate - von Kunst bis Kitsch, von Wissenschaft bis Mythos - lassen in dem rund 100 Jahre alten Jugendstilgebäude auf 600 Quadratmetern keine Lücke in der vielfältigen Geschichte rund ums Schwein. Zusammengetragen wurden sie in den vergangenen 25 Jahren von der leidenschaftlichen Sammlerin Erika Wilhelmer. "Es gibt nichts, was es nicht auch als Schwein gibt", betont die 70-Jährige am Dienstag. Und: Inmitten ihrer Sammlung fühle sie sich - natürlich - "sauwohl". Wilhelmers ungewöhnliche Herde, die als größte Schweinesammlung auch einen Platz im Guinnessbuch der Rekorde fand, wurde auf 25 Themenräume verteilt. Dem Wildschwein etwa als Vorgänger des Hausschweins ist ein eigener Raum gewidmet; der Jagd, der Literatur, den Sprichwörtern, dem Metzger und sogar der Religion ebenso. dpa/fxe