Wissenschaftler auf der amerikanischen McMurdo-Station in der Antarktis hatten bemerkt, dass die Tiere nach vielen Monaten auf See in ihre Brutkolonie an Land zurückkehren - zuverlässig jährlich am 25. April zur selben Stelle. Der Tag des Erscheinens der Pinguine wurde für die Forscher zu einem eigenen Feiertag, der sich nach und nach weltweit etablierte.

Die flugunfähigen Vögel sind hervorragende Schwimmer und leben auf der südlichen Erdhälfte - teilweise unter extremen Wetterbedingungen des ewigen Eises. Kleinere Pinguin-Arten gibt es auch etwa auf den Galapagosinseln und im südlichen Afrika, die Antarktis - mit einer Fläche von rund 14 Millionen Quadratkilometern etwa eineinhalbmal so groß wie Europa - ist die Heimat der größten Pinguin-Arten.