Ruhlsdorf - stets als Fahrstuhlmannschaft gehandelt - hat mit dem erfahrenen Trainer Markus Wolf (Ex-Lauterer) noch einiges vor. Schon der Kreisligatitel, souverän vor Teams wie Jüterbog und Dahme errungen, war nicht ohne. Zuerst in Führung gingen aber die 68er. Valentino verwandelte einen Freistoß von Fabian Zottmann (13.). Ruhlsdorfs erste Chance ging nach einer halben Stunde daneben. Die nächste nutzten die Gäste nach Fehlabspiel von Holger Wiedemann und Fehler von VfB-Keeper Sebastian Strack zum 1:1-Ausgleich (39.). Da war die erneute VfB-Führung nur eine Minute später zwar glücklich, aber mehr als wichtig. Keven Schmidt stocherte das Spielgerät durch die Beine des Keepers (2:1).Nach der Pause hatte der BSC-Keeper zweimal Glück. Noch glücklicher aber für die Gäste war die Elfmeter-Entscheidung nach vermeintlichem Handspiel, was selbst in der Bundesliga um Absicht oder nicht ständig Streitpunkt ist. Natürlich nutzte der Gast die Chance zum 2:2-Ausgleich (55.). Nicht genug damit brachte in der nächsten Minute ein Treffer aus spitzem Winkel nach einer Ecke gar die 3:2-Führung für Ruhlsdorf. Die nächsten Minuten waren nun entscheidend. Nachdem Keeper Strack sein Herzberger Team gleich zweimal im Rennen hielt, fingen sich die Gastgeber wieder. Einen Kopfball vom eingewechselten Juri Gebert parierte der BSV-Keeper gut. Doch nach einem Hackentrick von Gebert traf Valentino zum 3:3-Ausgleich (68.). Klar wollten die Platzherren den Sieg. Doch die Gäste hielten kampfstark dagegen. Fabian Zottmann und Valentino waren dem Siegtreffer nahe. Eine Möglichkeit ließ Valentino nach einer Eingabe von Keven Schmidt aus. Dann zeigte der Schiri auch für den VfB auf den Punkt. Fabian Zottmann verwandelte den Elfer sicher (86.). Anschließend parierte Strack auch noch die letzte Möglichkeit der Gäste. red/Stricker