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| 01:28 Uhr

Hertha-Pokal geht in den Spreewald

Fußball. Die SG Burg hat das traditionelle Hallenturnier des SV Hertha Finsterwalde gewonnen. Die Gastgebermannschaft wurde Dritter.

Neben den Sängerstädtern und den Spreewäldern nahmen auch der FSV Glückauf Brieske/Senftenberg und Eintracht Ortrand teil. Darüber hinaus war das Kreisklasse-Team von DJK Finsterwalde dabei.

Der Turnierverlauf wurde von Burg und Senftenberg dominiert. Das Spitzenspiel endete mit 2:1 für Burg.

Für einen Spieler der Spreewälder war es ein besonderes Turnier. Der gebürtige Finsterwalder und spätere Energie-Spieler Detlef Irrgang, der jetzt für Burg spielt, traf auf seinen Jugendverein SV Hertha. “Natürlich ist es etwas Schönes, aber eine besondere Motivation zieht man daraus nicht mehr in meinem Alter„, so der 44-Jährige, der beim 7:3 seines Teams gegen Hertha ebenfalls ins Netz traf.

Trotz der hohen Niederlage lieferten die Gastgeber eine ordentliche Leistung ab. Sie waren jedoch gegen die klassenhöheren Teams nicht ebenbürtig. Stattdessen lieferten sich die Herthaner ein heißes Duell mit der Spielvereinigung Finsterwalde, mit der bis zum letzten Spiel um den 3. Platz gekämpft wurde. Das Stadtderby verfolgten 220 Zuschauern enthusiastisch. In einer engen Partie setzte sich letztendlich die Hertha durch.

Geleitet wurden die Turnierspiele von Lars Kunitz aus Tröbitz und Ramon Lehmann aus Bad Liebenwerda. Nach insgesamt 15 Partien durfte die SG Burg den Wanderpokal entgegennehmen. Überreicht wurde er von der Sparkasse Elbe-Elster. Mit Oliver Knaut stellte Burg zudem den besten Torschützen mit acht Treffern. Der SV Eintracht Ortrand, der über den Turnierverlauf gesehen blass blieb und am Ende Fünfter wurde, durfte sich mit seinem Torwart Phillip Thamm immerhin über die Auszeichnung zum besten Schlussmann freuen. P. Marwitz/pmr1