Denny Stephan war es, der nach langem Ball von Marco Haynitzsch das erste Hertha-Tor erzielen konnte. Der Treffer brachte den Herthanern Sicherheit und doch schlich sich viel Lässigkeit ein. Man ging keineswegs mehr so zielstrebig wie in den ersten Minuten der Partie vor.

Zwar erarbeiteten sich die Gäste noch einige Chancen, die allerdings fast sträflich vergeben wurden. Dazu kam, dass die Stechauer gekonnt verteidigten.

Auch bekam Turbo durch ihren bulligen Stürmer die Gelegenheit zum Ausgleich. Sein Schuss in der 37. Minute wurde von Falco Nemitz jedoch stark pariert. Kurz darauf gelang der Hertha jedoch durch ein starkes Solo von Oliver Kutscher das 0:2. In der zweiten Hälfte brachte der eingewechselte Benjamin Stern etwas mehr Schwung ins Hertha-Spiel. Nach mehreren verpassten Gelegenheiten gelang Oliver Kutscher das 0:3 gegen eine Mannschaft, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine starke Partie ablieferte, ohne den Favoriten wirklich ins Straucheln zu bringen.

Am Ende steht für die Herthaner der glanzlose Einzug in die dritte Pokalrunde. Die Mannschaft von Roland Müller und Remo Kamenz muss bis zur nächsten Ligapartie in Peitz jedoch noch viel arbeiten, um dort eine Chance zu haben.

Finsterwalde: Nemitz, Müller, Haynitzsch, Markus, Kirschner, Schulz, Gerstberger, Brocker (46. Stern), H. Rumsch, Kutscher, Stephan. – Tore: 0:1 Stephan (7.), 0:2, 0:3 Kutscher (40., 65.). – SR: Wünsch (Bad Liebenwerda). – Z: 100.