Damals, in der Saison 2004/05, erreichte Lübben gegen den morgigen Kontrahenten einen 2:0-Heimsieg durch zwei Treffer von Gordon Pohle. Das wäre das Lübbener Wunschergebnis gegen den derzeitigen Tabellenzehnten. „Die Brandenburgliga ist aber kein Wunschkonzert“, sagt Co-Trainer Oliver Keutel. Um dieses Ergebnis wieder erreichen zu können, müsse alles 100-prozentig funktionieren.

Der Werderaner FC verlor in dieser Spielzeit bei sechs Auftritten in der Fremde nur in Eisenhüttenstadt (1:2) und in Eberswalde (0:3). Gewonnen haben die Randberliner allerdings in Guben (2:1), wo Lübben brutal mit 0:6 unterging und in Ludwigsfelde (2:3). Abgerundet wird die gute Auswärtsbilanz durch Unentschieden in Seelow (3:3) und Falkensee/Finkenkrug (1:1). „Wir stehen wieder einmal in der Pflicht“, stellt Lübbens Trainer Frieder Andrich klar. „Am Samstag zählen keine Ausreden, die drei Punkte müssen in Lübben bleiben.“ Damit könnte eine einigermaßen verkorkste Hinrunde noch ein wenig aufgehübscht werden, so der Übungsleiter. Zudem sei ein Erfolg am Nachmittag für die Stimmung auf der Weihnachtsfeier am Abend besser, als eine Niederlage.

Gegen den Werderaner FC wird Alexander Rattei definitiv ausfallen, der eine Fleischwunde am Oberschenkel hat. Zudem ist das Mitwirken von Denny Matthes, Dirk Schieban und Gordon Pohle noch fraglich. Schlechtes Omen am Rande: Schiedsrichter der Begegnung ist Uwe Schultz aus Neuhausen. Unter diesem Referee wartet Grün-Weiß Lübben seit zwei Spielzeiten auf einen Sieg. Bei vier Partien mit Uwe Schultz als Schiedsrichter gab es in vier Heimspielen drei Niederlagen und ein Unentschieden.