Auch in Frankreich, Belgien und anderen Ländern kam es zu Behinderungen. Die Londoner fanden ihre Stadt nach dem Aufstehen unter einer zehn bis 15 Zentimeter dicken Schneedecke wieder. Alle Busse in der britischen Hauptstadt blieben am Morgen in den Depots und auch der Verkehr auf zehn von elf U-Bahn-Linien war unmöglich oder behindert. In Wales fanden Rettungskräfte am rund Tausend Meter hohen Snowdon-Berg die Leichen von zwei Kletterern. Am weltgrößten Flughafen Heathrow wurden alle Abflüge bis zum späten Nachmittag gestrichen. Eine Maschine der Gesellschaft Cyprus Airways rutschte am Vormittag nach der Landung auf dem Weg zum Terminal von der Piste, wobei niemand verletzt wurde. Laut der Betreibergesellschaft BAA gab es auch an den anderen beiden Londoner Flughäfen in Gatwick und Stansted "erhebliche Verspätungen und Ausfälle". In Frankreich gab es unter anderem im Großraum Paris Dutzende Unfälle. Am Flughafen Orly konnten am frühen Morgen zunächst keine Flugzeuge starten, danach kam es zu Verspätungen. Am größeren Airport Roissy-Charles de Gaulle strich die Nationalairline Air France 30 Flüge. In Belgien bildeten sich am Morgen im Berufsverkehr nach ein bis drei Zentimetern Schnee 400 Kilometer Stau. In der Schweiz wurde nach bis zu 20 Zentimetern die Straße um den San-Bernardino-Tunnel teilweise gesperrt. Auch die norditalienische Stadt Mailand lag am Montag unter einer mehrere Zentimeter dicken Schneeschicht. In Südspanien wurden um Malaga durch Sturmböen ein Dutzend Menschen in der Nacht zum Montag verletzt. AFP/ig