Dennoch brachte die HC-Reserve gegen den bereits feststehenden Staffelsieger über 60 Minuten fast nichts zustande.

Von Beginn an machte Guben Druck von allen Positionen, spielte schnell nach vorn und stand sattelfest in der Deckung. Begünstigt von vielen vergebenen Einwurfmöglichkeiten zog Chemie Tor um Tor davon. Nichts von dem, was sich der HC vorgenommen hatte, funktionierte. Nach dem 3:10-Rückstand (22.) hörten die Kurstädter auch noch auf, um ein achtbares Resultat zu kämpfen. Die Stimmung im Fanblock der Gäste war dementsprechend gut. Egal welche Formation auf der Platte stand, die technischen Fehler und vergebenen Möglichkeiten der Kurstädter waren haarsträubend. Mit dem 4:15 zur Pause war ein Klassenunterschied Realität geworden.

Das Spiel war längst entschieden und so wechselten beide Teams in Hälfte zwei munter durch. Am Spielverlauf änderte das jedoch nichts mehr. Die Kurstadt-Reserve bleibt trotz der Schlappe auf Platz sieben.

HC Bad Liebenwerda: Tor: O. Jahn, Ch. Winter. Feld: J. Petzold (3), Th. Kaiser (2), M. Karl (2), St. Kreißig (2), M. Nürbchen (2), S. Buchner (1), C. Ludwig (1), P. Zieris (1), T. Jurgk (1), P. Olbrich, P. Simon, Ch. Stehli.