Die Gäste aus dem Spreewald erwischten den eindeutig besseren Start in diese Partie. Bis zum 7:9 nach 17 Minuten konnten die Gäste immer wieder mit ihrem schnellen Konterspiel die Lücken im Abwehrverband der Kurstädter konsequent nutzen. Die Trainer hatten genug gesehen, es folgte eine Auszeit, in der das Team neu justiert wurde. Der Abwehrverband wurde umgestellt. Ein über die gesamte Spielzeit überragend stark haltender Th. Große im Tor sorgte mit guten Paraden für ein schnelles Umkehrspiel seitens der Kurstädter. Beim Stand von 12:2 nach 27 gespielten Minuten wurde erstmals der Gleichstand hergestellt. Zwei Tore infolge durch gut herausgespielte Aktionen ermöglichten eine Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit.Nach dem Anpfiff waren es wieder die Spreewälder, die sofort wieder die Partie offen hielten. Es sollte aber nach 37 Minuten das letzte Mal sein, wo ein Gleichstand erzielt wurde. Über ein 18:16 nach 40 Minuten bis zum 24:18 zehn Minuten später wurde der Grundstein für den Sieg gelegt. Die Hausherren waren gewillt waren, dieses Spiel für ihre treuen Zuschauer und Fans unbedingt siegreich nach Hause zu spielen. Die Gäste versuchten nun, mit doppelter Manndeckung und viel zu schnellem Abschluss der drohenden Niederlage zu begegnen. Doch durch viel Spielwitz und überraschende Anspiele selbst von der Rechtsaußenposition zur Kreismitte konnten die Gäste in Schach gehalten werden. So konnten sich die Fans über ein über sich herauswachsendes Team freuen, welches mit viel Leidenschaft zeigte, dass es sich von Minute zu Minute in einen förmlichen Rausch spielte. Nun musste auch der HC Spreewald anerkennen, dass es in der zweiten Halbzeit hier nichts zu holen gab. Einen besseren Abschluss hätte diese Saison nicht erfahren können.Mit den vielen treuen Anhängern und Freunden des Handballsports wurde es dann ein richtig langer und zünftiger Abend. Die Bad Liebenwerdaer Mannschaft nebst Trainer danken allen, die es ermöglicht haben, die Mission Klassenerhalt Brandenburgliga erfolgreich zu bestreiten. red/Melzer