Fünf Spieltage vor Schluss liegt der HC Spreewald vom angestrebten fünften Platz bereits fünf Punkte entfernt. Will sich die Mannschaft vom derzeitigen siebenten Rang noch verbessern, muss sie am morgigen Samstag (18 Uhr) unbedingt das Heimspiel im Lübbener "Blauen Wunder" gegen den unmittelbaren Kontrahenten TMBW Berlin gewinnen. Im Hinspiel gelang den Spreewäldern in Berlin beim 30:30 ein Punktgewinn. Die Spreewälder werden versuchen, mit viel Druck aus dem Rückraum Tore zu erzielen. Die eigene Abwehr muss Beton anrühren und darf keine Lücken preisgeben. Die Gäste sprechen auf ihrer Internetseite von einem Endspiel um die direkte Qualifikation zur neuen Ostsee-Spree-Liga. Denn es kann passieren, dass der siebente Tabellenplatz nicht für die neue Liga ausreicht, wenn neben dem LHC Cottbus auch der Oranienburger HC aus der Regionalliga absteigt und der Oberliga-Meister das Ausscheidungsspiel gegen den Titelträger der Oberliga Mecklenburg-Vorpommern verliert. Die Partie gegen Berlin birgt also sehr viel Brisanz in sich. Die Handballer der TSG Lübbenau 63 müssen nach den Niederlagen gegen die Spitzenteams VfL Potsdam II und HC Ludwigsfelde am Sonntag beim Tabellenführer HC Neuruppin antreten. "Wir sind in diesem Spiel zwar klarer Außenseiter", sagt Lübbenaus Trainer Sylvio Schelletter, "dennoch will die Mannschaft eine starke Leistung abrufen und um das bestmöglichste Ergebnis kämpfen". Die Lübbenauer reisen in Bestbesetzung in die Fontanestadt. Im Hinspiel mussten sie sich nach ihrer stärksten Saisonleistung erst in den letzten Minuten mit 29:33 geschlagen geben. bdg/esr