In dem konkreten Fall bezog ein alleinstehender Hartz-IV-Empfänger eine unmöblierte Ein-Zimmer-Wohnung. Das Jobcenter bewilligte ihm zunächst im Wesentlichen gebrauchte Möbel als Sachleistung für die Erstausstattung. Für Gegenstände, die nicht gebraucht verfügbar waren, erhielt er insgesamt 548 Euro. Weitere Geldleistungen, insbesondere für eine Waschmaschine, lehnte das Jobcenter ab. Seine Wäsche könne der Mann in dem in der Nähe befindlichen Waschsalon waschen. Dagegen wandte sich der Mann vor dem Sozialgericht.

Das Gericht gab seinem Antrag überwiegend statt und sprach ihm unter anderem Geld für eine Waschmaschine zu. Der Betroffene müsse nicht auf den Waschsalon ausweichen, denn die dabei entstehenden Mehrkosten seien von der Regelleistung von 391 Euro nicht erfasst .