Das Sozialgericht Dresden sprach einem Hilfebedürftigen mit erhöhtem Harnsäurespiegel im Blut einen Mehrbedarf für kostenaufwendige Ernährung von 33 Euro monatlich zu (Az.: S 23 AS 2033/08 ER). Bei ihrer Entscheidung legten die Richter die Empfehlung des "Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge" zugrunde. Zuletzt wurde der vom Verein errechnete Mehrbedarf für purinarme Kost 1997 angepasst. Das Gericht berücksichtigte bei der Festlegung des zusätzlichen Alg-II-Anspruchs die Preisentwicklung der vergangenen zehn Jahre. (ddp.djn/eb)