Beide Kontrahenten agierten mit aggressiven Deckungsreihen, die jeden Spielaufbau der angreifenden Mannschaft augenblicklich zu unterbinden versuchten. Die Folge waren 14 Strafwürfe und zehn Hinausstellungen – ohne, dass grobe Unfairness zu verzeichnen war. Die SSV-Spieler Jörg Fritsche und Markus Werner setzten sich nicht wie gewohnt in Szene.

Bis zur 17. Minute tasteten sich beide Mannschaften ab. Kein Team gelang es, entscheidend davonzuziehen. Dann setzte sich der SSV bis zur 24. Minute dank dreier Tore von Jörg Ludwig leicht auf 10:7 ab. Gleichzeitig vergab die TSG einen Strafwurf. Unkonzentriertheiten beim Aufbauspiel des SSV führten zu schnellen Gegentoren. Die TSG-Reserve drehte das Spiel und lag zur Pause mit 12:11 vorn.

Die zweite Hälfte begann ausgeglichen. Der SSV lief dabei immer einem knappen Rückstand hinterher. Von der 50. Minute an dominierten die TSG-Spieler, die sich auf 24:20 absetzten (57.). Der SSV konnte nur noch verkürzen und verlor dieses Spiel mit 22:24.

Den Routiniers des SSV gelang es in den entscheidenden Phasen des Spiels nicht, Zusatzimpulse zu geben. So ging der Sieg verdient an die junge, zukunftsträchtige Mannschaft der TSG II. Bester Schütze des Spiels war Uwe Kammerer dank seiner sicher verwandelten Strafwürfe mit acht Treffern.

Insgesamt war die Partie eine gute Werbung für den Handball in der Landesliga.