Von ihnen hatte nur der Discount-Tarif Medion Aldi Talk rechtlich einwandfreie AGB. Bei Schlusslicht T-Mobile dagegen würden zahllose Ausnahmeregelungen in winziger Schrift die Augen der Kunden strapazieren, so die Tester, die das Kleingedruckte bei den Werbeangeboten und Tarifbeschreibungen untersucht hatten und dabei auf zahlreiche Verweise auf Fußnoten und sonstige Zusatzregelungen gestoßen waren. Bei Vodafone zählten Tester bis zu 23 Fußnoten, im Tarif "Relax 50" von T-Mobile sogar 33 Extraklauseln. Zudem fanden die "Computerbild"-Tester viele Rechtsverstöße: So versuche T-Mobile, sich künftige Preiserhöhungen wegen steigender Lohnkosten vom Kunden vorab genehmigen zu lassen. Tchibo, O 2 und E-Plus/Base möchten sich gegen Minderungsansprüche bei mangelhaftem Handyempfang absichern. Außerdem behalten sich Congstar, T-Mobile, E-Plus und Base das Recht vor, Anschlüsse schon bei minimalem Zahlungsverzug zu sperren. E-Plus verpflichtet seine Kunden bei Vertragsabschluss automatisch, Werbung auf dem Handy, per E-Mail und Brief zu akzeptieren. Ein Anruf bei der E-Plus-Hotline koste bis zu 1,25 Euro pro Minute, O 2 berechne für den Wechsel in einen günstigeren Tarif 50 Euro, kritisierten die Tester weiter. (AFP/eb)