Es handele sich um eine vorsätzliche Tat.

Der Säugling sei lebensfähig gewesen. Da die Angeklagte den Entschluss aber "spontan" gefasst habe und nicht vorbestraft sei, ging das Gericht von einem Totschlag "in einem minderschweren Fall" aus.

Die Staatsanwaltschaft hatte für die Studentin aus Siegen fünf Jahre Haft verlangt. Die Verteidigung kündigte nach dem Urteil an, in Revision gehen zu wollen.

Laut Gericht darf die Frau unter Auflagen zunächst bei ihrem Vater wohnen - bis das Urteil rechtskräftig ist.