Der Frühling steht vor der Tür. Für Gartenfans, Autobesitzer und Allergiker ist jetzt einiges zu beachten und zu tun. Zehn Tipps im Überblick:

Make-up: Frisch wie der Frühling kommt auch der entsprechende Make-up-Look für die kommende Jahreszeit daher. "Am besten sollte das Make-up so unsichtbar und der Teint so gesund wie möglich aussehen, ganz nach dem Motto ,weniger ist mehr'", sagt Visagistin Iris Martin. "Der Undone-Look, den wir schon vom Hairstyling kennen, taucht nun auch bei Make-up auf.

Motorrad: Wer auf der Straße Schlangenlinien fährt, wird sofort von der Polizei angehalten - auf dem Trainingsgelände ist Slalomfahren aber eine gute Übung für Motorradfahrer nach der Winterpause. Auch das Ausweichen und Bremsen sollten Fahrer vor dem Saisonstart trainieren, rät die Deutsche Verkehrswacht. Und sie müssen die Maschine gründlich durchchecken: Dazu gehört ein Ölwechsel sowie ein technischer Check von Batterie, Luftdruck, Reifen, Bremsen, Beleuchtung und Kette.

Auto: Bevor Autofahrer ihren Wagen in die Waschstraße bringen, sollten sie Streusalz und hartnäckigen Schmutz entfernen. Sonst wirken diese wie Schmirgelpapier bei der Autowäsche. Groben Dreck bekommt man gut mit einem Dampfstrahler oder einer Waschbürste vom Blech. Bei einem Hochdruckreiniger müssen Fahrer einen Sicherheitsabstand von mindestens 15 Zentimetern einhalten, andernfalls könnten etwa Gummidichtungen Schaden nehmen.

Frühjahrsblumen: Vorgetriebene Narzissen gibt es jetzt im Handel. Damit sie sich möglichst lange im Zimmer halten, darf der Topfballen nie austrocknen. Je mehr Wasser die Pflanze erhält, desto höher kann sie wachsen. Darauf weist das Blumenbüro in Essen hin. Die Pflanzen und ihre Blüten halten sich außerdem länger, wenn es ihnen nicht zu warm ist. Gut ist also ein kühler, aber auch ein heller Standort, etwa die Fensterbank. Narzissen recken ihre Blütenköpfe immer in Richtung Sonne, daher sollte man den Topf regelmäßig drehen.

Baumanstrich: Die Witterung zum Frühlingsbeginn mit hohen Temperaturschwankungen kann den Bäumen im Garten gefährlich werden. Denn ein häufiger Wechsel zwischen Minusgraden bei Nacht und intensiver Sonneneinstrahlung am Tag kann dazu führen, dass die Rinde aufplatzt. Durch die Lücken dringen dann Schädlinge ein. Die Lösung ist ein Anstrich des Stamms mit weißer kalkhaltiger Farbe. Alternativ schützt eine Strohmatte.

Pflanzen: Die frostempfindlichen Pflanzen im Winterlager dürfen an den ersten wärmeren Vorfrühlingstagen schon mal ins Freie. Dort sollten sie sich tagsüber - bei Sonnenschein und Plusgraden - an das Klima gewöhnen. Möglich ist das meist schon im März, erklärt die Saarländische Gartenakademie.

Pollenflug: Wer wegen der Pollen mit tränenden Augen und laufender Nase zu kämpfen hat, sollte seine Allergie behandeln lassen. "Wenn man nichts macht, schadet man sich selbst", sagt Torsten Zuberbier, Vorsitzender der Europäischen Stiftung für Allergieforschung. Als Medikamente kommen Antihistaminika und gegen die verstopfte Nase Kortison-Nasensprays infrage. "Wichtig ist, sie dauerhaft zu nehmen während der Saison."