Das berichtet Verbrauchermagazin "Finanztest" nach einer Untersuchung von 150 Angeboten in seiner Oktober-Ausgabe. Die günstigste Versicherung für ein Zweifamilienhaus im Test kostet demnach 29 Euro im Jahr, die teuerste Police 110 Euro - bei derselben Versicherungssumme. Bei beiden Anbietern bekommt der Kunde für den genannten Preis eine ausreichend hohe Versicherungssumme von drei Millionen Euro. Niedriger sollte diese nicht sein, raten die Finanztest-Experten. Denn stürzt zum Beispiel ein Besucher auf der maroden Treppe so unglücklich, dass er erwerbsunfähig wird, muss der Hauseigentümer mit Geldforderungen in Millionenhöhe rechnen. Behandlungskosten, Schmerzensgeld und eine lebenslange Rente könnten fällig werden.
Ein guter Versicherer kommt den angaben zufolge auch für Allmählichkeitsschäden auf. Das sind Schäden, die sich erst nach und nach zeigen: Wenn beispielsweise der Versicherte beim Renovieren aus Versehen die Wasserleitung leicht angebohrt hat und mit der Zeit ein Wasserschaden entsteht.
Wohnungseigentümer sollten prüfen, was für einen Vertrag der Verwalter abgeschlossen hat, raten die Tester. Denn Eigentümergemeinschaften könnten oft mit besonders preiswerte Angeboten rechnen. (ddp.djn/sha)