April 1978 startete Bernd Winkel zunächst mit einem kleinen Team mit der Reparatur von Fahrzeugen der Marke Wartburg. Später erhielt Winkel den erhofften Vertrag als Trabantwerkstatt. "Bis heute haben wir ab und an immer noch einen Trabant in Betreuung", so Winkel.

1990 bewarb sich Bernd Winkel mit Erfolg um einen Vertriebs- und Servicevertrag bei Nissan Deutschland, und am 2. Oktober 1992 folgte die Einweihung des neuen Autohauses, in das eine Investitionssumme von 1,8 Millionen Mark geflossen war. In den Folgejahren wurden weitere 600 000 Mark aufgewendet, unter anderem für die Modernisierung und Spezialisierung im Servicebereich. Mit Erfolg meisterte das Team um Bernd Winkel die Herausforderungen, die vor allem durch den Bevölkerungsrückgang in Guben und Umgebung entstanden. Im Jahr 2007 erhielt das Autohaus Winkel dann den Honda-Komplettvertrag, der von einem Nissan-Servicevertrag ergänzt wird.

Dass das Autohaus 34 Jahre lang erfolgreiche Arbeit unter dem Motto "Service von Mensch zu Mensch" leisten konnte, hängt laut Bernd Winkel ganz wesentlich von seinem Team ab. "Bei uns herrscht ein gutes Betriebsklima. Einige Mitarbeiter sind schon seit Jahrzehnten bei uns tätig", ist Winkel stolz darauf, dass es im Unternehmen nur wenig Fluktuation gibt. "Unser Miteinander ist geprägt durch viel gegenseitiges Verständnis", sagt Winkel, der seit der Wende auch als Obermeister der KfZ-Innung in Guben tätig ist.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist laut Winkel das Thema Weiterbildung. "Die ständige Qualifizierung unserer Mitarbeiter ist uns wichtig. Wir legen viel Wert auf ein gut geschultes Team."

Und noch eines ist über die 34 Jahre konstant geblieben: der Standort Am Gehege. "Dieser Standort hat sich bewährt. Unsere Kunden wissen genau, wo sie die gewünschte Qualität und den dazugehörigen Service erhalten."