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Guben verhagelt Burg noch den sicher geglaubten Sieg

Kolkwitzer Doppeltorschütze: Steven Specht
Kolkwitzer Doppeltorschütze: Steven Specht FOTO: KSV/FuPa
Landesliga. Phönix Wildau – Wacker Ströbitz 0:0. Tore: /; Schiedsrichter: Fleschner (Hennigsdorf); Gelb-Rote Karte: 86. rsm1

Paulick (Wacker); Zuschauer: 67; Wacker: Thoms - Röder, Paulick, Scholze, Netzker, Voigt, Mi. Kowal, Holz (82. Pasera), Diakiv, Matta Dos Santos, Weber (59. Pinto Pais).

Die Ströbitzer präsentierten sich ungewohnt schwach. Ein unberechtigter Elfmeter, den Thoms entschärfte (7.), brachte Unruhe und die permanente Schiedsrichterkritik minderte die Konzentration. Ein Freistoß Voigts war die einzige Wacker-Chance, während Wildau förmlich eingeladen wurde und Thoms unter anderem einen schwierigen Ball von der Linie kratzte. Zwei Ströbitzer Chancen durch einen Freistoß Voigts und Netzkers Abschluss vereitelte der Keeper. Nach erneut unberechtigtem, aber verschossenen Strafstoß setzte es noch drei Gelbe Karten und für Paulick die Ampelkarte wegen Meckerns. Dann beschränkte sich Wacker auf die Verwaltung.

Dynamo Eisenhüttenstadt - Kolkwitzer SV 3:4 (2:1).

T: 1:0 Wiegel (5.), 2:0 Glaser (16.), 2:1 Kaiser (42.), 2:2 und 2:3 Specht (55./62.); 3:3 St. Frühauf (73.), 3:4 Altengof (79./Eigentor); SR: Matschullis (Grünheide); GRK: 50. Weniger (Dynamo); Z: 78; Kolkwitz: Choschzick - Streich, Kaiser, Bagola, B. Goertz, Lehnik, Specht, Helbig, Machate (68. Richter), Grützner (84. Gipp), Zittlau (78. M. Jähne).

Eisenhüttenstadt ging schnell in Front und legte nach, als Torhüter Choschzick den Ball verlor. Unbeirrt spielte der Kolkwitzer SV weiter und kam zu Abschlüssen durch Lehnik und Specht. Eine Flanke Kaisers senkte sich zum 1:2-Anschluss ins Tor. "Hütte" blieb bissig und Choschzick entschärfte eine Großchance. Die Gäste bekamen Oberwasser, als Dynamo durch einen Platzverweis in Unterzahl geriet (50.). Specht glich nach Vorarbeit von Grützner und Zittlau aus und sorgte mit einer noch abgefälschten Bogenlampe für die Führung. Ein verlorener Zweikampf verhalf Dynamo zum Ausgleich, bevor ein Verteidiger eine Flanke Kaisers ins eigene Netz lenkte.

VfB Cottbus - Blankenfelde/Mahlow 0:3 (0:0).

T: 0:1 Kögler (59.), 0:2 Belz (67.), 0:3 Kögler (76.); SR: Schmidt (Berlin); Z: 36; VfB: Conrad - Rinza, Lorenz, Stahn, Wadsack (78. Haupt), Troppa, Pastowski (58. Schöngarth), Afzal (88. Peter), O. Weber, Babbe, Otto.

Die ersatzgeschwächte VfB-Truppe machte ihre Sache gegen spielstarke Randberliner gut. Babbe verpasste freistehend die Führung, als der Keeper mit tollem Reflex parierte. Eine weitere Möglichkeit vergab Afzal. Nach der Pause bescherte den Gästen ein Fehler in der Innenverteidigung die Führung. Die Cottbuser fanden nicht mehr zu ihrem Rhythmus. Ihnen fehlte ein Regisseur, während die Mahlower gleichwertige Wechsler brachten. Dem Kräfteverschleiß und der nachlassenden Konzentration geschuldet, schlichen sich individuelle Fehler ein, welche die Preußen zum etwas zu hohen Ausbau des Resultats nutzten.

SG Burg - 1. FC Guben 2:2 (1:0).

T: 1:0 Lehmann (11.), 2:0 Lahr (75.), 2:1 Bieresniwicz (87.), 2:2 Schulze (89.); SR: Alich (Cottbus); Z: 40; Burg: Pöscha - Reinhardt, Schötzigk, Golnik, Valentin, Heumann, Santos Freitas (61. Lahr), Seidel, Lehmann (80. Tornow), Schulisch, Zöllner. Guben: Tzscheppan - Sheriff (76. R. Pietka), Woryta, Nitschke, Bieresniewicz, Rys, Schwärtzke, Löffler, Almoussa (72. Schulze), Swoboda, Piotrowski.

Die Burger versäumten es, ihre schnelle Führung auszubauen. Guben war mit Standardssituationen gefährlich. Lahr erhöhte, indem er sich gegen den Torwart durchsetzte. Schötzigk verpasste freistehend die Entscheidung, Gubens Abwehrchef Woryta köpfte an den eigenen Pfosten und Seidel traf nur die Latte. Die Gäste verkürzten nach einem Abwehrfehler und kamen per Freistoß sogar noch zum Ausgleich. Und am Ende hatte die SG Burg noch Glück, dass Piotrowski nur den Torwart anköpfte.