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| 01:29 Uhr

Guben siegt bei Eisenbahnermeisterschaft

Cottbus. Die Mannschaft des ESV Lok Guben um Kapitän Siegfried Kappel hat sich überraschend bei der 17. Bestenermittlung der Classic-Kegler des Bezirkes Ost des Verbandes Deutscher Eisenbahner Sportvereine (VDES) in Elsterwerda durchgesetzt.

In der langjährigen Geschichte der deutschen Eisenbahnermeisterschaft ging der Siegerpokal erstmals in die Neißestadt. Die Männer siegten mit 5259 Kegeln vor dem ESV Lok Elsterwerda (5203) und dem mit Personalproblemen kämpfenden Bundesligisten ESV Lok Cottbus (5050).

Mit Heiko Kappel, der mit 922 Punkten den Tagesbestwert markierte, schob sich der Verbandsliga-Aufsteiger aus Guben vomBeginn an an die Spitze und ließ keine Mannschaft mehr vorbei. Kappel gewann die Einzelwertung vor dem Cottbuser Wolfgang Roick (907) und Rüdiger Werner aus Elsterwerda (897).

Einen spannenden Wettkampf lieferten die Damen, wo sich der ESV Lok Cottbus mit 1523 Kegeln vor dem ESV Lok Elsterwerda (1521) behaupten konnte. In der Einzelwertung gingen die ersten beiden Plätze nach Cottbus. Weike Kiehm (414) und Julia Bärsch (407) konnten sich hier vor Bärbel Thiemig (Elsterwerda) mit 396 durchsetzen. Auch bei den Seniorinnen behaupteten sich die Cottbuser mit 1170:1100 Kegeln gegen die Damen aus Elsterwerda. Beste Einzelspielerin war hier Anita Radigk mit 394 Kegeln. Spannend bis zum Schluss verlief das Spiel bei den Senioren A, wo der ESV Lok Cottbus mit 1689 den Erfolg gegen die Mannschaft aus Elsterwerda (1682) feiern konnte. Die Einzelwertung ging an Jürgen Schuhr aus Cottbus mit 479 Kegeln vor Frank Müller (Elsterwerda/430) und Peter Kassal (Cottbus/427). Unerwartet eindeutig endete die Partie bei den Senioren B. Der Gastgeber ließ den Cottbusern nie eine Chance und setzte sich mit 1745:1503 klar durch. Die ersten drei Plätze gingen auch nach Elsterwerda durch Joachim Richter (477), Dietmar Domke (475) und Hans-Joachim Proschek mit 441. Bester Cottbuser war auf Platz vier Karl-Heinz Kunick mit 386 Kegeln. jgs1/rlz1