: S 30 EG 1/09 ER). Im konkreten Fall hatte sich die Klägerin während ihrer Elternzeit selbstständig gemacht und dafür von der Arbeitsagentur einen befristeten Gründungszuschuss von 1450 Euro pro Monat erhalten. Das Sozialamt rechnete den Zuschuss jedoch auf den bestehenden Elterngeld-Anspruch an. Dadurch sank das Elterngeld von 1400 Euro auf den Mindestbetrag von 300 Euro monatlich. Die gegen die Anrechnung erhobene Klage blieb erfolglos. Der Gründungszuschuss soll den Lebensunterhalt von Existenzgründern in der Startphase sichern, so das Sozialgericht. Daher müsse sich die Klägerin den Zuschuss auf das Elterngeld anrechnen lassen. Sie werde damit genauso behandelt wie Elterngeldempfänger, die Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Rentenzahlungen erhalten. ddp.djn/sha