Erneut erhielt TV-Satiriker Jan Böhmermann eine Auszeichnung. Er und sein Team bekommen einen Spezialpreis für ihre "engagierte Beobachtung und kluge Reflexion des laufenden Fernsehprogramms". Der 36-Jährige hatte bereits 2014 und 2016 Grimme-Preise erhalten.

Die begehrten Preise für Qualitätsfernsehen gingen unter anderen an die Macher des ersten Teils der ARD-Spielfilm-Triologie "Mitten in Deutschland" über den sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) mit Anna Maria Mühe als Beate Zschäpe.

Mit der Auszeichnung der Mystery-Webserie "Wishlist" von RB, MDR und Funk, der gemeinsamen Jugend-Onlineplattform von ARD und ZDF, zeigt sich die Öffnung des Grimme-Preises für crossmediale Formate: Die bei Youtube zuerst ausgestrahlte Jugendserie über eine Smartphone-App, die Wünsche erfüllt, gewann einen von drei Preisen im "Kinder- und Jugendwettbewerb".

In der Kategorie Unterhaltung erhielt "Applaus und Raus" (ProSieben) mit Oliver Polak einen Preis - die einzige Auszeichnung für einen Privatsender.