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Grabowski trifft per Traumtor

Landesklasse. Brieske/Senftenberg II – SC Spremberg 0:1 (0:1). Tore: 0:1 Nickerl (32. Roland Scheumeister / rsm1

); Schiedsrichter: Werner (Finsterwalde); Zuschauer: 40; SCS: Kaubitzsch - Jensch, Schwarz, Staude, Rihm - Kern, Ra. Hermann, Pas. Scheider, Goethel - Nickerl (75. Schulze-Gruner), Pultermann (75. Thiele).

Mit dem ungewohnten Kunstrasen kamen die Spremberger gut zurecht. Beide Teams boten ansehnlichen Fußball, wobei sich das Geschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen abwickelte. Der SC hatte die etwas besseren Chancen. Eine davon nutzte Nickerl nach einem Eckball Goethels.

Spremberger SV - SV Großräschen 4:2 (3:0). T: 1:0 Grabowski (5.), 2:0 Schiffel (28.), 3:0 Beuchel (36.), 4:0 Grabowski (55.), 4:1 und 4:2 Klotz (80./88.); S: Cufta (Guben); Z: 50; SSV: John - Lönnig (55. Obstoy), Koch, Röder, Maetschke - Derner, Beuchel, Grabowski, Schiffel - Besenhard, Wietasch.

Der SSV setzte voll auf Angriff. Grabowski schob, von Schiffel frei gespielt, zur Führung ein. Als sich der Torwart bei einem langen Ball verschätzte, legte Schiffel nach. Beuchel sorgte nach einem Grabowski-Pass für die Vorentscheidung. Nach der Pause erreichte Großräschen optische Überlegenheit. Ein Traumtor Grabowskis ließ aber erneut den SSV jubeln.

FC Bad Liebenwerda - Eintracht Peitz 3:2 (2:0). T: 1:0 Nicklisch (19.), 2:0 Bahr (45.+2), 2:1 Brandt (53./Foulelfmeter), 3:1 Bahr (78./FE), 3:2 Gross (82.); S: Birnbaum (Elsterwerda); Z: 85; Peitz: M. Mucha - Gross, Neubert, Platz, Thabow (60. Weise) - Funk, Lohse (78. Fischer), Roy, Runge - Brandt, Kadler.

Die Peitzer konnten ihre Dominanz nicht zählbar machen und zeigten sich geschockt, als Bad Liebenwerda ein Missverständnis in der Abwehr zur Führung nutzte. Ein Fehlpass verhalf den Platzherren zum 2:0. Nach einem Foul an Funk verkürzte Brandt per Elfmeter. Als die Peitzer alles im Griff zu haben glaubten, warf sie ein strittiger Strafstoß erneut zurück. Eintracht hatte weitere Chancen durch Brandt und Lohse. Der Anschluss von Gross, nach Zuspiel Funks, kam aber zu spät.

SG Friedersdorf - SV Döbern 2:1 (1:1). T: 0:1 Dybka (1.), 1:1 und 2:1 Wagner (21./64.); S: Tarnow (Lübben); Z: 70; Rote Karte: 90.+2 Schiller (Döbern, Schiedsrichterbeleidigung); Döbern: Schuffenhauer - Schiller, Heinke, Januszewski (75. Schneider), Blechstein - Dost, Scholz, Dybka, Augsburg (67. Gad) - J. Mrosk, Schwerdtner (75. Müller).

Dybkas Blitztor nach Flanke von Schiller brachte Döbern auf Kurs. Bei zwei Pfostenschüssen von Dybka (10.) und Schiller (15.) fehlte das Glück. Wie aus dem Nichts kam Friedersdorf zum Ausgleich. Döbern vergab weitere Chancen, aber auch die SGF hätte in Führung gehen können. In Halbzeit zwei blieb Döbern spielbestimmend, aber die SG nutzte einen Ausrutscher zum 2:1 und verschoss zudem einen umstrittenen Handelfmeter. Der finale Dauerdruck brachte dem SVD keine klaren Chancen mehr ein.

Einheit Drebkau - VfB Hohenleipisch II 1:2 (0:0). T: 1:0 Schicktanz (50./FE), 1:1 Wagner (69.), 1:2 Pelzer (85./FE); S: Rienas (Münchehofe); Z: 66; Drebkau: A. Branig - Galow (57. Hartmann), Herenz, Tarczewski, Lampert - M. Branig, Perkun, Meritz, Leber-Semisch - Simons (77. Franke), Schicktanz.

Drebkau ließ wenig zu, blieb aber in der Offensive blass. Von Leber-Semisch angespielt, lief Perkun allein auf das Tor zu, scheiterte am Keeper und wurde im zweiten Versuch gelegt. Schicktanz verwandelte den Elfmeter. Die Gäste nutzten jedoch eine Fehlerkette bei Drebkau zum Ausgleich. Mehrere Konterchancen ließ die Einheit ungenutzt. Der VfB nutzte indes einen umstrittenen Elfmeter, während ihr Keeper einen Kopfball von Herenz von der Linie fischte.