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Gewichtheber kann auch mit Queue

Jeffrey Hadzik (l.), der Präsident vom 1. Cottbuser Snookerclub, präsentiert den Sieger der 4. Snooker Open: Axel Simon aus Wittstock.
Jeffrey Hadzik (l.), der Präsident vom 1. Cottbuser Snookerclub, präsentiert den Sieger der 4. Snooker Open: Axel Simon aus Wittstock. FOTO: Zielonkowski/ski1
Cottbus. Die 4. Lausitzer Snooker-Open küren einen überraschenden Sieger nach einem Mammutprogramm. Nachts um 2.34 Uhr war das Cottbuser Billard-Turnier erst vorbei. Georg Zielonkowski / ski1

Einen überraschenden Ausgang haben die 4. Lausitzer Snooker-Open genommen. Da der Vorjahressieger Jason Moxhay mit drei Siegen und drei Niederlagen schon in der Vorrunde das Turnier beenden musste, war der Weg frei für einen neuen Sieger. Der hieß nach seinen beiden 2. Plätzen in Cottbus nun Axel Simon. Der Wittstocker gewann im Viertelfinale 2:0 gegen Nico Rupprecht vom gastgebenden 1. Cottbuser Snookerclub, bevor er im Halbfinale den Ressener Christian Radtke bezwang.

Übrigens zeigte die Uhr am Ende dieses Halbfinales 23.59 an, begonnen hatte der Wettbewerb am Samstag kurz nach 10 Uhr. Beim Finale, ausgetragen in den frühen Morgenstunden, konnte Simon den amtierenden Landesmeister Eric Fiebranz bezwingen und konnte um 2.34 Uhr die Siegertrophäe entgegennehmen.

Die Fahne der umsichtigen Gastgeber hielt Marcel Petrick hoch, der im Halbfinale dem späteren Turnierzweiten einen heißen Kampf bot, am Ende aber knapp scheiterte. Axel Simon, der auch schon im Gewichtheben DDR-Jugendmeister war, erklärte nach seiner Sieg-Premiere: "Die großen Turniere finden in Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder Bayern statt. Aber ich habe eine große Anerkennung für die kleinen Vereine wie hier in Cottbus, die so tolle Veranstaltungen ausrichten. Auch weil es hier geradezu familiär zugeht, komme ich gern hier her. Im nächsten Jahr als Titelverteidiger sowieso."