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| 02:40 Uhr

Gewerkschaft Verdi und Falck wollen Tarifverhandlung führen

Forst. Die Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck auf den neuen Betreiber des Rettungsdienstes in Spree-Neiße. "Mit Schreiben vom 14. bob

Januar hat Verdi die Falck Kranken-Transport Herzig GmbH zu Tarifverhandlungen aufgefordert", erklärt Gewerkschaftssekretär Ralf Franke. Verdi will die Verhandlungen zunächst für Spree-Neiße führen, da hier ein Großteil der Rettungsdienstmitarbeiter in der Gewerkschaft organisiert ist.

Inzwischen hat das Unternehmen Falck laut Angaben von Verdi die Einladung angenommen. Am 13. Februar soll es in Berlin bei Ellen Paschke, Mitglied des Verdi-Bundesvorstandes, einen Gesprächstermin zum Thema Tarifverhandlungen geben. Falck-Sprecher Christoph Lippay wollte sich am Montag nicht dazu äußern. Er verwies stattdessen auf eine Pressekonferenz am heutigen Dienstag.

Die Falck Rettungsdienst GmbH hatte bisher stets betont, einen Tarifvertrag für alle Beschäftigten abschließen zu wollen. Als möglichen Termin hatte Falck-Geschäftsführer Professor Klaus Runggaldier das Jahr 2014 in Aussicht gestellt.

Zum Inhalt des künftigen Tarifvertrages hat die Gewerkschaft Verdi schon klare Vorstellungen. "Die Verdi-Mitglieder haben sich für einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes (TVöD) ausgesprochen, weil die Krankenkassen die Personalkosten des Rettungsdienstes auf Basis des TVöD gemäß den Gebührensatzungen der gesetzlichen Träger refinanzieren", sagt Franke. Bei der Stadt Cottbus, die den Rettungsdienst selbst organisiert, werde auch nach dem TVöD gezahlt, so Franke. Die Verhandlungen könnten aus Verdi-Sicht sofort beginnen.