In vier verschiedenen Leistungsklassen waren auf der Rennstrecke der Sektion Trialsport des Heimatvereins Altenau an der Bahnstrecke Neuburxdorf-Riesa Geschicklichkeit und Mut gefragt. Die Fahrer dürfen so wenig wie möglich mit den Füßen den Boden berühren, sonst gibt es Strafpunkte, so wie für das Stehenbleiben, Stürzen und Motorabwürgen. Die Strecken sind in verschiedene Geschicklichkeits- und Leistungsklassen aufgeteilt. Mit Konrad (7) und Anika Vetter (13) aus Scheibenberg im Erzgebirge nahmen sogar zwei Kinder an dem Wettkampf teil. Beim Trialsport entscheiden nicht die freigesetzten PS und die Geschwindigkeit, sondern die eingesetzte Fahrtechnik, Geschicklichkeit und Mut. Eine niedrige Sitzposition auf den rund 8000 Euro teuren Motocross-Spezialanfertigungen verlagert den Schwerpunkt fast zwischen die Räder. In den ersten Gängen können die Maschinen sehr langsam jonglieren. Die mit 250 cm{+3} bis 300 cm{+3} vergleichsweise kleinen Sportmotoren sind wegen des fehlenden Fahrtwindes meist mit Wasser gekühlt. Die Klasse III gewann Thomas Helze aus Thiendorf vor Heiko Ruttloff aus Chemnitz/Euba und Martin Flath aus Thiendorf. Die Klasse IV ging an Frank Böttcher aus Chemnitz/Euba vor Jürgen Wittig aus Thiendorf und Ronald Lein aus Thiendorf. In der Klasse V gewann Michael Schönitz aus Kulmbach vor Marco Hoppe aus Mühlberg und Rainer Felix aus Mühlberg. Besonders erfolgreich aus dem Elbe-Elster-Kreis waren in der Klasse VI Bernhard Marx aus Plessa vor Olaf Winde aus Schönborn und Michael Drebus aus Leipzig. Der nächste Wettkampf in Altenau ist am 29. August der Ostdeutsche Meisterschaftslauf. vr