Er nimmt den weiten Umweg um Afrika und Australien nach Tahiti, wo es zu der legendären Meuterei kommt.

Mai 1937: Im französischen Saint Malo gründen Kapitäne, die mit Frachtenseglern ohne Hilfsmotor die Südspitze Südamerikas umrundet hatten, die Bruderschaft der Kap Horniers.

Juli 1949: Als letzter Windjammer ohne Hilfsmotor auf Frachtfahrt umsegelt die deutsche Viermastbark "Pamir" Kap Hoorn. Das Schiff sinkt 1957 in einem schweren Sturm auf dem Atlantik, 80 der 86 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.

Juni 1984: Der Abenteurer Arved Fuchs aus Schleswig-Holstein und sein Partner Rainer Neuber umrunden Kap Hoorn in einem Faltboot - im tiefsten Winter der Südhalbkugel.

Dezember 1992: Am Kap Hoorn wird ein Denkmal errichtet, das an die in dem stürmischen Seegebiet schätzungsweise mehr als 10 000 ums Leben gekommenen Seeleute erinnert. Zwei Jahre später wird das Denkmal bei einem Orkan schwer beschädigt.

Dezember 2000: Die Hamburger Hochseesegler Johanna Michaelis und Klaus Nölter senden auf ihrer zweiten Weltumseglung von der Jacht "Ole Hoop" von Kap Hoorn ein elektronisches Notsignal. Schiff und Besatzung sind seitdem verschollen.

Januar 2012: Die Extrem-Paddlerin Freya Hoffmeister aus Husum in Schleswig-Holstein erreicht bei einer Fahrt rund um Südamerika allein in einem kleinen Kajak Kap Hoorn.