Darum geht’s in „Doppelt so clever“

In „Doppelt so clever“ versucht jeder Spieler durch möglichst clevere Würfelkombinationen die meisten Punkte zu sammeln. Dabei ist „Doppelt so clever“, entgegen der meisten Würfelspiele, nur bedingt glückslastig. Viel wichtiger ist es, die Würfel gewinnbringend zu platzieren.

So funktioniert „Doppelt so clever“

Im Würfelspiel „Doppelt so clever“ versuchen die Spieler in vorgegebenen Runden möglichst viele Punkte zu erwürfeln. Hierzu werden 6 farbige Würfel geworfen. Der aktive Spieler sucht sich drei Würfel aus und setzt diese in seinen Bogen ein. Die anderen drei Würfel werden auf ein Silber Tablet gelegt und den Mitspielern zur Verfügung gestellt.

Die Grundregeln von „Doppelt so clever“ sind schnell erklärt. Eine Vielzahl von Mechanismen lassen das Spiel jedoch ziemlich komplex werden. So hat beispielsweise jeder Würfel seinen eigenen Farbbereich auf dem Spielebogen. In jedem Farbbereich gibt es wiederrum unterschiedliche Aufgaben zu lösen, um Boni und Punkte zu sammeln.

Das hat uns an „Doppelt so clever“ gefallen

Auch wenn durch die verschiedenen Mechanismen der Spieleinstieg ziemlich schwer ist, sorgen besonders diese Mechanismen für den Spaß am Spiel. Das grübeln, taktieren und rechnen wird spätestens dann zur großen Freude, wenn der Spieler die ersten Erfolgserlebnisse erfährt.

Das könnte noch besser sein an „Doppelt so clever“

Besonders der Einstieg in „Doppelt so clever“ ist unserer Spielgruppe schwer gefallen. Es gibt so viele Kniffe zu beachten, dass es bei einer ersten Runde den Spielern sehr viel abverlangt. Hat man das Spiel jedoch einmal gespielt, gibt es für spätere Partien immer nur den selben Bogen mit den gleichen Aufgaben. Vielleicht wären mehrere Bögen mit verschiedenen Leveln eine gute Idee. So könnte es auch ein Einstiegslevel geben, um die Mechanismen von „Doppelt so clever“ einfacher zu vermitteln.

Fazit zu „Doppelt so clever“

Auch wenn „Doppelt so clever“ in der Reihe „Klein & Fein“ bei Schmidt-Spiele erscheint ist es keineswegs leicht zu erlernen. Bevor das Spiel richtig läuft und jeder Spieler die nötigen Kniffe durchschaut hat, braucht man einige Proberunden. Wenn aber jeder Spieler weiß worauf es ankommt, nimmt das Spiel an Fahrt auf und macht richtig Spaß! Als Spiel für zwischendurch bietet sich „Doppelt so clever“ nur für Gruppen an die dieses Spiel, oder den Vorgänger „Ganz schön clever“, bereits gut kennen.

Das hat uns an „Doppelt so clever“ gefallen

Handliche Verpackung
Viele Kombinationsmöglichkeiten
Auch wenn man nicht der aktive Spieler ist, fiebert man mit und bekommt mindestens einen Würfel.
Es gibt das Spiel auch als App
Es gibt einen Solomodus

Das könnte noch besser sein:

Bei mehreren Spielern dauert es sehr lange, bis man wieder als aktiver Spieler an der Reihe ist.
Es gibt keine verschiedenen Schwierigkeitsgrade
Sehr erklärungsbedürftig.

Gesamtauswertung:

Wie komplex ist das Spiel
9/10 Sehr komplex
Wie verständlich sind die Regeln
7/10 Ganz okay.
Wie gut ist das Spielmaterial
8/10 Gut
So gut fanden wir das Spiel
6/10

Dieser Artikel gehört zu unserer Serie Brettspiel-Test.