Museumsöffnung: Von 1958 bis 1963 wurden von freiwilligen Helfern wie Anton Weiß, Karl Zagora, Paul Rothe, Bernd Wülknitz und Helmut Procopius 7170 Aufbaustunden geleistet, damit es im Jahr 1963 zur Eröffnung des Museums kommen konnte.Einzigartig: Das Weißgerbermuseum war das erste technisch-historische Museum im Bezirk Cottbus der DDR. Es ist das einzige Weißgerbermuseum in Europa. Seit 1994 wird es von Dr. Andreas Hanslok als Museum der Stadt geleitet. In Fürstenwalde geboren, studierte er an der Martin-Luther-Universität in Halle und in Potsdam, ist Historiker und Diplomarchivar und promovierte 1999 mit einer Doktorarbeit über ,,Judenschutzpolitik im Mittelalter". Er hat eine umfangreiche Städtechronik über Doberlug-Kirchhain verfasst und 2006 ein wissenschaftliches Werk zur ,,Museologie und Archivwissenschaft in der DDR". Unterstützung: Die Arbeit des Weißgerbermuseums wird mit vom Museumsbeirat geprägt, dem die Herren Becker, Berl, Procopius, Glauche, Krenkel und Manigk angehören. Nicht missen möchte Dr. Hanslok seine Mitarbeiterin Delia Quitter und die Unterstützung des Bürger- und Heimatvereins der Stadt sowie der Stadtbibliothek. Alle helfen bei der Vorbereitung und Durchführung von 65 Sonderausstellungen, verschiedensten Veranstaltungen und Lesungen seit der Sanierung des Weißgerbermuseums 1994.Kulturzentrum: Sammeln, Aufbewahren, Archivieren, Ausstellen und wissenschaftliche Arbeit sind die Hauptfelder der Museumsarbeit. Außerdem versteht sich die Einrichtung als Dienstleister für Bürger und Schulen und ist kulturelles Zentrum der Stadt, Vereine könnten die Räumlichkeiten im Technischen Museum noch mehr nutzen, wünscht sich Museumsleiter Dr. Hanslok. Umgebung: Weitere touristische Highlights sind die Stadtkirche unweit des Museums, die ehemalige Zisterzienserkirche Dobrilugk und das Schloss, der Atelierhof im Stadtteil Werenzhain, das Atelier der Glaskünstlerin Angela Willeke in Werenzhain, das Atelier der Glas- und Keramikgestalterin Elke Gründemann, die Bockwindmühle in Trebbus sowie die Erholungszentren Bad Erna und Rückersdorf mit ihren Badeseen. jw