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Gemischte Reaktionen auf Haushaltsroboter

Berlin. Sie sind mit dem Internet verbunden und erledigen selbstständig Aufgaben im und ums Haus. Viele Deutsche erhoffen sich durch vernetzte Maschinen Hilfe, andere sehen die Technologie mit Skepsis. Kathrin Gärtner

Viele technische Geräte sind mittlerweile untereinander und mit dem Internet vernetzt. Sie können vielfältige Aufgaben im Haushalt übernehmen, beispielsweise den Rasen mähen oder staubsaugen. Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hat jetzt ergeben, dass sich jeder zweite Bundesbürger vorstellen könnte, solche Arbeiten intelligenten Maschinen zu überlassen.

15 Prozent der Befragten gaben an, bereits einen Roboter zu Hause zu haben. Jeder Vierte könnte sich vorstellen, sich in der Zukunft Haushaltsroboter anzuschaffen. Allerdings betrachten viele die Entwicklung auch skeptisch. 26 Prozent wollen die automatisierten Geräte grundsätzlich nicht verwenden, 16 Prozent könnten sich das zumindest momentan nicht vorstellen.

Die Anhänger der Roboter wollen sie in erster Linie als Haushaltshilfe einsetzen. Das gaben acht von zehn Befürwortern an. Gartenarbeit würden 41 Prozent abgeben. Auch Einbruchsschutz spielt eine Rolle. Fast die Hälfte der Befragten, die an einem Haushaltsroboter interessiert sind, will damit die eigenen vier Wände absichern.

Als Unterstützung beim Lernen oder um ältere Familienmitglieder zu betreuen, würden aber nur 15 beziehungsweise 14 Prozent die Hilfe der Technik in Anspruch nehmen.

37 Prozent der Personen, die keinen Roboter möchten, wollen generell nicht, dass eine Maschine ihnen die Arbeit wegnimmt. Ein Drittel ist der Ansicht, die Technologie nicht zu benötigen. Für jeden Vierten sind die Roboter noch nicht weit genug entwickelt, und jeder Fünfte weiß nicht, wie er mit der Entwicklung umgehen soll. Genauso viele haben generell kein Vertrauen in Haushaltsroboter.