Das hat jetzt das Thüringer Oberlandesgericht entschieden (Az.: 4 U 594/09).Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, befand sich der Zaun um den Bolzplatz einer kleinen ostthüringischen Gemeinde in verwahrlostem Zustand. An einem messerscharfen Spanndraht verletzte sich ein Hobbyfußballer erheblich. Die Gemeinde wollte das geforderte Schmerzensgeld nicht zahlen. Die Jenaer Richter urteilten aber, dass sich eine öffentlich zugängliche Sport- und Spielanlage in einem technisch einwandfreien Zustand befinden müsse. red/han