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Geld hilft bei Spenden oft mehr

Beträge bis fünf Euro kann man bedenkenlos per SMS spenden.
Beträge bis fünf Euro kann man bedenkenlos per SMS spenden. FOTO: dpa
Düsseldorf. "Damit Geld- und Sachspenden wirklich helfen, sollten Verbraucher ein paar wichtige Hinweise beachten", erklärt Mechthild Winkelmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Eine Übersicht: Sach- oder Geldspende: Geld hilft oft mehr als Kleidung oder andere Sachspenden. dpa

Der Grund: "Die Lagerung und der Transport dieser Spenden verursachen Kosten", erklärt Winkelmann. "Diese Ausgaben reduzieren den Wert der Spende". Mit Geld lassen sich dagegen gezielt benötigte Hilfsmittel beschaffen. Wird aber von einer Organisation gezielt um Sachspenden gebeten, sind auch sie ratsam.

Einzel-, Dauerspende oder Patenschaft: Wer flexibel auf akute Notfälle reagieren möchte, gibt nach Bedarf. Wer einen fortwährenden Beitrag für die Ausbildung von Kindern oder zum Aufbau von Hilfsprojekten leisten möchte, wählt eine Patenschaft oder Dauerspende. "Beide darf man jederzeit beenden", sagt Winkelmann. Die Spender sollten sich über die gewählte Organisation informieren. Ist sie als gemeinnützig anerkannt, ist dies ein gutes Indiz. Eine Gütezeichen ist das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

Online, bar, Überweisung oder per SMS: Beträge von unter fünf Euro kann man bedenkenlos in eine Sammelbüchse werfen oder per SMS, also per Abbuchung mit der nächsten Telefonrechnung, spenden. "Größere Beträge spendet man besser per Überweisung oder mit einem Lastschriftformular auf der Webseite der Organisation", empfiehlt Winkelmann. Bei Einzelspenden unter 200 Euro reicht dann der Kontoauszug, um die Spende steuerlich abzusetzen. Nur für höhere Beträge benötigt man eine Spendenquittung.