EinSpruch! – gegen den Alltagstrott! Nicht einfach weitermachen wie bisher.

„Wir leben wie Tote“ der melancholische Dichter Albert Camus formulierte es einmal so. Das Gefühl, nicht selbst zu leben, sondern gelebt zu werden. Selbst unbeteiligt zu sein und den rasenden Umschlagsbewegungen der Gesellschaft wie von außen zuzusehen, getrieben zu sein von der Hast des Alltags, hin und her geworfen zu werden von den Mechanismen unserer Zeit, denen Menschen sich ausgeliefert fühlen. Die Notbremse ist schwer zu finden. “Rasender Stillstand„ nennen die modernen Zeit-Philosophen dieses Phänomen.

Mächte es Todes.

Am deutlichsten spürbar für die, die daran schon krank geworden sind: Erschöpfung, Burnout, Depressionen.

Doch was sich auf der individuellen Ebene abspielt gilt leider auch auf der globalen Ebene.

Rohstoffe werden schneller verbraucht, als sie sich regenerieren können.

Irgendwann sind alle erschöpft: wir UND unsere Erde.

Wann greifen wir endlich nach dem Leben und nicht nach dem Tod?

Niemand wird es auf dem Totenbett bereuen, nicht noch mehr Zeit im Büro verbracht zu haben oder noch mehr Stunden vor dem Fernseher gesessen zu haben oder die nächste Generation Handys ausprobiert zu haben.

Christus hat mit seinem ganzem Leben gezeigt, worum es geht: die Macht des Todes zu brechen und die Menschen, die ihr unterworfen sind, zu befreien, d.h. ihnen Leben neu zu schenken. Man könnte sagen: Jesu gesamtes Leben ist ein einziger Prozess gegen den Tod.

Trauen wir dem Wort und geben dem Tod keine Macht. Fangen wir an furchtloser zu lieben, beherzter einzukaufen, besonnener zu arbeiten und kräftiger zu leben. Gegen die Mächte des Todes.