Die Puten sind mit dem Influenzavirus vom Subtyp H5N8 infiziert. Sie sollten am Donnerstag getötet werden. Die Geflügelpest wird auch Vogelgrippe genannt.

In dem Betrieb in Heinrichswalde habe es seit Anfang des Monats erhöhte Todesraten gegeben, die sich in den vergangenen Tagen gesteigert hätten, sagte der Präsident des Friedrich-Loeffler- Instituts (FLI), Thomas Mettenleiter, am Donnerstag. Das FLI ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit.

Wie der Erreger der Geflügelpest in den Bestand kam, ist laut Mettenleiter noch unklar. Das FLI habe vier Experten in den Ort geschickt, die nach den Ursachen forschen. Zuletzt war 2008 ein hochpathogener H5-Erreger in Deutschland aufgetreten.

Experten sehen aber keinen Grund zur Panik.