Der hintere Teil des Schiffes drohe abzureißen. Zudem verschlechterte sich das Wetter, sodass die Bergungsarbeiten unterbrochen werden mussten. MNZ erklärte, drei Schlepper an der Unglücksstelle versuchten, den vom Abbrechen bedrohten Teil des Frachters an dem Riff zu stabilisieren, auf das das Schiff am 5. Oktober aufgelaufen war. Seitdem flossen Hunderte Tonnen Schweröl ins Meer.

Tote bei Zugunglück in Nordwest-Frankreich

Beim Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Regionalzug im Nordwesten Frankreichs sind nach jüngsten Behördenangaben zwei Menschen getötet und sechs schwer verletzt worden. Insgesamt 39 weitere Passagiere hätten leichte Verletzungen erlitten. Nach Angaben eines TV-Senders hat die zuständige Präfektur Großalarm ausgelöst und Helikopter sowie Krankenwagen zum Unglücksort beordert. Die Verletzten seien zunächst provisorisch in einem Gemeindesaal medizinisch versorgt worden.

Widerspruch im Jackson-Prozess

Ein Gerichtsmediziner hat im Prozess gegen den Leibarzt von Michael Jackson ausgesagt und die Argumente der Verteidigung zurückgewiesen. Christopher Rogers sagte aus, es gebe keine Hinweise darauf, dass Jackson sich das Betäubungsmittel Propofol selbst verabreicht habe. Es sei wahrscheinlicher, dass der Arzt die Dosis falsch eingeschätzt habe. Die Anwälte des Arztes Conrad Murray haben erklärt, Jackson habe das Mittel genommen, als ihr Mandant kurz das Zimmer verlassen habe.

Neuer Verdacht gegen „Maskenmann“

Der als „Maskenmann“ bekanntgewordene mutmaßliche Kindermörder Martin N. soll auch als Betreuer bei der Evangelischen Jugendhilfe in Hamburg einen Schützling missbraucht haben. Der 21-Jährige wolle sich im Fernsehmagazin „Kerner“ (Donnerstag um 22.15 Uhr) zu den sexuellen Übergriffen zwischen 2002 und 2004 in der Einrichtung und während eines Urlaubs in Dänemark äußern, kündigte eine Sprecherin des Magazins am Mittwoch an. Der Fall sei Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stade.

Brief von Einstein in den USA versteigert

Ein Brief von Albert Einstein aus dem Jahr 1939, in dem er vor einer „unheilvollen Gefahr“ für die Juden warnte, ist für knapp 14 000 Dollar (10 200 Euro) versteigert worden. Wie das Auktionshaus Nate D. Sanders in Los Angeles am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, war der Brief an einen Geschäftsmann aus New York gerichtet, den er für seine Unterstützung für aus Deutschland geflohene Juden bewunderte.