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| 01:38 Uhr

Gastgeber Herzberg kam auf heimischem Rasen unter die Räder

Fußball, Landesklasse-Mitte. Gegen die Oberliga-Reserve von Luckenwalde wurde es für die Herzberger ein ganz schweres Match. red/Stricker

Schon nach zwei Minuten gingen die Gäste durch einen verunglückten Freistoß in Führung. Und weiter dominierten die Luckenwalder fast nach Belieben. So war auch der zweite Treffer absehbar. Eine Linkseingabe überraschte VfB-Keeper Sebastian Strack, der am kurzen Pfosten zu spät kam (18.). Bis dato war von den Gastgebern nichts zu sehen. Erst ein Freistoß von Manuel Richter, der allerdings neben das Tor ging, brachte einen Hauch von Gefahr. Das Spiel der Gäste war von Tempo und Kombinationssicherheit bestimmt. Die Laufwege waren klar sichtbar. So musste Keeper Strack sein Team noch zweimal im Spiel halten: Erst rettete er per Fuß, das zweite Mal entschärfte er einen Scharfschuss. Nachdem dann die erste große Chance des VfB nicht zum Erfolg führte - hier hatte Sebastian Zietz Pech, dass ein Verteidiger bei einer Eingabe von Joseph Scheimann zeitgleich mit ihm am Ball war - schlugen die Gäste zum dritten Mal zu. Auch hier war die zentrale Herzberger Abwehr löchrig. Ähnlich kam der vierte Treffer zustande. Was würden die zweiten 45 Minuten bringen? Nach dem vierten Treffer in der 50. Minute - wieder durch die Mitte - war Moral beim VfB gefragt. Wieder ging Sebastian Zietz voran. Jeder hätte ihm wohl den Anschlusstreffer gegönnt. Doch das Leder ging am Tor vorbei. Ein clever schnell ausgeführter direkter Freistoß von Manuel Richter zum 1:4 brachte nach genau einer Stunde ein wenig Hoffnung. Aber nur wenig später war es wieder "der letzte Mann", der beim nun entscheidenden Genickschlag schwächelte. Lobenswert, wie sich die 68er gegen den eigenen Schweinehund stemmten. Eine Viertelstunde vor Schluss verursachte und hielt Herzbergs Keeper Strack einen Elfmeter. Valentino war in der 87. Minute nach einem Pfostentreffer von Kevin Schmidt derjenige, der aus dem Ergebnis noch das Beste machte. red/Stricker

Die VfB-Abwehr mit Holger Wiedemann (M.) war löchrig, sodass auch der Keeper die Gegentore nicht verhindern konnte. Foto: Müller
Die VfB-Abwehr mit Holger Wiedemann (M.) war löchrig, sodass auch der Keeper die Gegentore nicht verhindern konnte. Foto: Müller FOTO: Müller