Als Ursache des Unglücks wird eine Gasexplosion angenommen. Mehrere Kinder wurden verschüttet. Einige erlitten lebensgefährliche Brandverletzungen.
Etliche Stunden nach dem Unglück suchten die Rettungsmannschaften noch nach bis zu sechs Kindern. Allerdings gab es nur wenig Hoffnung, sie lebend zu finden. Durch die Detonation, die sich in den frühen Morgenstunden ereignet hatte, war eine Hälfte des dreistöckigen Gebäudes völlig eingestürzt.
In dem Wohnheim sollen sich etwa 50 Schülerinnen zwischen zwölf und 16 Jahren sowie sechs Lehrer und Personal aufgehalten haben. Mädchen, die sich in der stehengebliebenen Gebäudehälfte befunden hatten, überlebten das Unglück nahezu unversehrt.
Drei Schülerinnen, die im Laufe des Vormittags lebend aus dem Trümmerberg gerettet wurden, kamen mit Armeehubschraubern ins Krankenhaus der Provinzhauptstadt Konya. (dpa/ig)