Nicht nur das eigene Spielevergnügen stehe für die Besucher im Vordergrund, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware, Maximilian Schenk. Viele Zuschauer werden auch zu Computerspiel-Meisterschaften in zwei Hallen erwartet. Games seien immer mehr Lifestyle und Mittelpunkt unserer Alltagskommunikation, sagte Schenk.

Die Virtual-Reality-Geräte (VR) mit kleinen eingebauten Bildschirmen von Oculus und Sony, die wie überdimensionale Skibrillen aussehen, hatten bereits im Vorjahr für lange Schlangen gesorgt. Auf der Gamescom will nun auch der Hersteller HTC in diesem Jahr sein Modell einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

Nach der Einführung von Systemen wie der Playstation-4-Brille Project Morpheus, der Rift von Oculus VR oder Vive von HTC erhofft sich die Computerspiel-Branche einen neuen Milliardenmarkt. Nach einer Umfrage erwägen 35 Prozent der deutschen Internetnutzer, VR-Brillen künftig zum Spielen zu nutzen.

Die Gamescom in Köln öffnet für alle Besucher zwischen dem 6. und 9. August auf dem Deutzer Messegelände ihre Pforten. Der Eröffnungstag, 5. August, ist Fachbesuchern vorbehalten.