Um ein Haftungsrisiko auszuschließen, sollte der Vermieter in dieser Zeit den Mieter auffordern, seine Sachen abzuholen, zudem die Beseitigung ankündigen und den Wert der Gegenstände schätzen. Müll und wertlose Dinge könne der Vermieter jedoch immer auf Kosten des Mieters durch den Sperrmüll wegbringen lassen. Ist die Wohnung so vollgestellt, dass sie nicht weiterzuvermieten ist, dürfe der Vermieter vom früheren Mieter eine Nutzungsentschädigung fordern, heißt es.

Für Leihwagen keinen Pauschal-Schadenersatz

Wer betrunken einen Mietwagen zu Schrott fährt, muss den Schaden nicht voll tragen. Das entschied der Bundesgerichtshof. Bei dem Prozess ging es um die Frage, ob der Vermieter pauschal Schadenersatz verlangen kann, wenn der Schaden wie bei einer Trunkenheitsfahrt grob fahrlässig verursacht wird. Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass die Haftung je nach Grad des Verschuldens individuell bestimmt werden muss. Die Bundesrichter kamen zur Erkenntnis, dass eine pauschale Regelung unwirksam ist. Der Versicherer kann nur im Einzelfall einen Schadenersatz bestimmen und verlangen. Wie hoch der in diesem Fall ist, muss jetzt das Oberlandesgericht entscheiden (Az.: VI ZR 46/10).

Taschengeld zu festem Termin auszahlen

Eltern sollten das Taschengeld möglichst immer zu einem festen Termin an ihre Kinder auszahlen. Sie helfen ihnen damit den richtigen Umgang mit Geld zu erlernen, erklärt die Aktion „Finanzwissen für Alle“ der Fondsgesellschaften. Kinder entwickelten dabei selbstständig einen Blick dafür, was sie sich leisten können und wie lange sie dafür sparen müssen. Dazu gehöre aber auch, dass Eltern ihren Kindern keine Vorgaben machen, wie sie ihr Geld ausgeben sollten, heißt es.