Als Anlagegold gelten die handelsüblichen Goldbarren sowie Goldmünzen, die nach dem Jahr 1800 geprägt wurden, gesetzliche Zahlungsmittel sind oder waren und deren Marktpreis sich im Wesentlichen nach ihrem Goldgehalt bestimmt.

Beim Kauf von Goldmedaillen, Goldschmuck und historischen Goldmünzen, deren Wert sich nach der Seltenheit und nicht nach dem Goldwert richtet, fällt jedoch Mehrwertsteuer an. Ist der Preis einer historischen Goldmünze höher als der 2,5-fache Goldwert, gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, ansonsten die volle Mehrwertsteuer.

Handelsübliche moderne Goldmünzen wie etwa der Eagle aus den USA gibt es oft in unterschiedlichen Stückelungen von etwa einer Zehntel bis zu einer vollen Unze Gold. Wer möglichst viel Gold für sein Geld erhalten möchte, sollte dann die größeren Stückelungen wählen. Für kleine Münzen sind die Herstellungskosten und damit die Preise höher. Das gilt auch für Goldbarren.