Seit dem Jahr 2005 haben sich mehr als 100 Handwerker zu Gesundheitsdienstleistern weiterbilden lassen. Dieser Tage nahmen in Finsterwalde Ingrid Hildebrandt vom gleichnamigen Bauunternehmen aus Lieske und Roland Beyer von der STB Haustechnik aus Ogrosen ihre Zertifikate als Gesundheitsdienstleister entgegen. Mit ihnen hatten diese mit einer Prüfung im Februar auch Dieter Böhm aus Windsbach, Maik Baritzsch aus Frauendorf, Ronny Jünger aus Doberlug-Kirchhain und Sigrid Noack aus Kunersdorf erworben.

Wie Ellen Lösche, Geschäftsführerin der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft, informiert, werden die Qualifizierungen auch künftig weiter angeboten. Was Gesundheitsdienstleister können, ist inzwischen in Veröffentlichungen des Pflegestützpunktes Elbe-Elster nachzulesen und wird auch innerhalb des Projektes der Kreishandwerkerschaft zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bekannt gemacht. Handwerker werden während der Qualifizierung mit Krankheitsbildern, Heilmitteln, Kostenplanungen, gesetzlichen Grundlagen und Fördermitteltöpfen sowie wichtigen Normen baulicher Veränderungen für die Barrierefreiheit vertraut gemacht. "Ich denke, dass es den Betroffenen hilft, wenn wir nicht nur aus handwerklicher Sicht beraten, sondern auch Hinweise zu Fördermöglichkeiten geben können", meint Ingrid Hildebrandt und freut sich über ihre hinzugewonnenen Kompetenzen.