Das ist am Dienstag in Medienberichten verkündet worden.

Demnach sei unter den Todesopfern auch ein 15-Jähriger. Die vergifteten Insassen sollen am ersten Weihnachtsfeiertag Sojawurst, Gemüse und Reis zu Abend gegessen haben. Anschließend sei ihnen übel geworden. Das berichtete die mexikanische Zeitung „El Universal“. Ein 55-Jähriger sei sogar noch an Ort und Stelle gestorben. Ob es einen kriminellen Hintergrund zu den Vergiftungsfällen gibt, stand zunächst nicht fest. Es bestehe allerdings der Verdacht, dass Blausäure die Ursache der Vergiftung sein könnte, sagte der Koordinator des Roten Kreuzes in Guadalajara, Óscar Mejía Gutiérrez. Genaueres werde man erst nach Laboruntersuchungen wissen.

Angehörige der Opfer sagten aus, dass das Essen gespendet worden sei. In Zeitungsberichten hieß es, dass es zweifelhaft sei, ob die Entzugsanstalt überhaupt eine Zulassung gehabt habe.