SG Friedersdorf - SV Linde Schönewalde 3:1 (1:1). Beide Teams begannen offensiv. Dabei hatte die Heimelf im ersten Durchgang etwas mehr vom Spiel und ein leichtes Chancenplus, musste aber bei den schnellen und nadelstichartigen Kontern der Linde-Elf hellwach sein. So war die Führung für die Gäste nach 27 Minuten etwas überraschend, aber keinesfalls unverdient. Ein Freistoß von halblinks fand im SG-Strafraum weder Freund noch Feind und landete im langen Eck. Die Heimelf schlug nahezu postwendend zurück, und mit einer Einzelaktion sorgte Julian Haake für den 1:1-Pausenstand. In Hälfte zwei merkte man den Teams an, nicht den entscheidenden Fehler machen zu wollen. Trotzdem gab es auf beiden Seiten gute Chancen. Die Schlussviertelstunde hatte es in sich. David Wagner war es in der 80. Minute, der im Strafraumgewühl die Übersicht behielt und eine kämpfende SG-Elf mit dem Führungstreffer belohnte. Nun warfen die Gäste alles nach vorn, bezahlten ihre härter werdende Gangart aber direkt nach dem Gegentor mit Gelb-Rot. Die Hausherren zeigten Moral und gaben alles, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Als Jörg Stalinski in der fünften Minute der Nachspielzeit auf- und davonlief und zum 3:1 verwandelte war das Friedersdorfer Tollhaus perfekt. red/SchmidtFC Bad Liebenwerda - SV Merzdorf/Gröden 3:2 (1:2). Es entwickelte sich zunächst ein wenig spektakuläres Spiel, bei dem der FC die größeren Anteile hatte. Mit der ersten Standardsituation gingen aber die Gäste in Führung, auch weil die Innenverteidigung inklusive Torwart viel zu passiv agiert hatte. Der FC brauchte eine Weile, um sich wieder zu finden. Und als es nach dem Ausgleich aussah, konnte Merzdorf/Gröden den zweiten Standard zum zweiten Tor nutzen. Es lief quer, aber schon im Gegenzug gelang der Anschlusstreffer. Nach Wiederanpfiff zeigte der FC zehn Minuten höchstes Engagement, Tempo und Zug zum Tor. Dann folgte eine etwas ruhigere Phase, in der die Gäste wieder Ordnung herstellen konnten. Ein Hand-Elfmeter brachte den 2:2-Ausgleich, und in Folge dieser Situation mussten die Gäste in Unterzahl weiterspielen. Das machte die Sache für den FC aber nicht viel leichter. Die Gäste stemmten sich dagegen, spielten auf Zeit und verschleppten das Tempo. Die Kurstädter nutzten beste Chancen nicht, hatten aber auch Pech. Erst in der Schlussminute gelang per Freistoß der Treffer zum Sieg. red/VogelESV Lok Falkenberg - SV Vorwärts Crinitz 2:0 (1:0). Im zweiten Punktspiel innerhalb weniger Tage wollte sich der ESV im Tabellenmittelfeld etablieren. So übernahm die Elf auch sofort die Initiative, konnte den spielerischen Vorteil aber zunächst nicht in Erfolg umsetzen. In der 18. Minute schlug es dann doch im langen Toreck der Gäste ein. Uwe Hennig stand im gegnerischen Strafraum goldrichtig und erzielte mit einem straffen Flachschuss aus halblinker Position die Führung. Die sporadischen Bemühungen der Crinitzer ließen in der 32. Minute das Blut in den Adern der Zuschauer stocken. Ein SV-Angreifer tanzte in Mittelstürmerposition gleich drei Falkenberger Abwehrspieler aus. ESV-Keeper Daniel Heinrich entschärfte den platzierten Torschuss jedoch mit einer Blitzreaktion zur Ecke. Die Heimelf erspielte sich weitere vielversprechende Möglichkeiten. In der zweiten Hälfte behielt der Gastgeber weiterhin die Oberhand, ohne das Ergebnis vorzeitig ausbauen zu können. Dabei erwies sich Mittelfeldmotor Sascha Zickert wiederholt als zuverlässiger Passgeber. Wurde der Schuss des angespielten Marc Blumberg vom Torwart abgewehrt (52.), erlöste Kevin Oehler die ungeduldigen Heimfans nach fast identischem Zuspiel in der 64. Minute mit dem 2:0. red/LöweSSV Grün-Weiß Plessa - SV Empor Mühlberg II 1:0 (0:0). Gegen die Landesliga-Reserve aus Mühlberg sollte der nächste Dreier eingefahren werden, wollte Plessa im Kampf um den Klassenerhalt wieder mitmischen. Die Gäste begannen sehr couragiert und setzten die Hausherren sofort unter Druck. Über eine sehr sichere Abwehr, ein gutes Mittelfeld und einem klasse aufgelegten Mittelstürmer, der kaum zu stellen war, hatte Mühlberg einige Chancen. Aber vor dem Tor war es vorbei mit der Herrlichkeit. Plessa versuchte meist, mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, wurde nach gut einer Stunde stärker und hatte einige gute Einschussmöglichkeiten, die aber überhastet und unkonzentriert abgeschlossen wurden. In der 80. Minute setzte sich Haupt am Strafraum querlaufend gegen drei Gäste durch und erzielte den umjubelten Siegtreffer, der Plessa alle Chancen im Abstiegskampf lässt. Kompliment an das Schiri-Kollektiv für eine tadellose Leistung. red/Roigk SV Hirschfeld - SV Empor Mühlberg II 1:3 (1:0). Die Mühlberger zeigten sich von Beginn an wacher. Es ergaben sich Chancen, die nicht verwertet werden konnten. Auch retteten zwei Abseitspfiffe vor einem Rückstand. So stellte der Führungstreffer durch René Manig den Spielverlauf schon ein wenig auf den Kopf, als er nach einem Eckball mit einem Schuss aus der Drehung Keeper Schober überwand. Dieser Treffer brachte nicht die erhoffte Sicherheit, auch wenn die Gäste danach ihre Linie etwas verloren. In Hälfte zwei ein nahezu unverändertes Bild. Empor drückte auf den Ausgleich, Hirschfeld tat sich schwer und vergab auch noch die wenigen sich bietenden Chancen zu leichtfertig. Hektisch wurde es etwas später. Nach einer Abseitsstellung der Mühlberger hob die Schiri-Assistentin die Fahne, um sie kurz darauf wieder runter zu nehmen. Anstatt den Ball ins Aus zu schlagen, stellte Hirschfelds Abwehr ihre Arbeit ein. Lutz Waldmann sagte danke und köpfte den Ball zum 1:1 über die Linie. Kurz darauf wieder eine stark abseitsverdächtige Position. Auch diesmal blieb der Pfiff aus, sodass Alexander Salzer wenig Mühe hatte (1:2). Zumindest in der Folgezeit verstärkten die Hirschfelder ihre Bemühungen. Das eröffnete Empor die Chance zu schnellen Gegenstößen, die Salzer mit seinem zweiten Treffer abschloss. red/RichterSV Lok Uebigau - TSV 1878 Schlieben 0:0. Zu Beginn des Spiels fand das Geschehen meist zwischen den Strafräumen statt. Die ersten zaghaften Versuche in Richtung Uebigauer Tor verblassten in der gut organisierten Hintermannschaft um K. Hecht oder wurden von N. Sehmisch zunichte gemacht. Die Gastgeber ließen nahezu jegliche Torgefahr vermissen. Meist mit langen Bällen operierend fand die Lok-Elf kein Mittel. In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Uebigau überließ dem TSV das Spielgeschehen. Die seltenen Versuche scheiterten an Eigensinnigkeit oder wurden viel zu überhastet abgeschlossen. In der 51. Minute war das Glück auf Uebigauer Seite, als ein Kopfball eines Schliebener Stürmers nach Ecke nur die Latte traf. Sichtlich überrascht war Priebe, als er völlig frei vor dem Tor die verdiente Gästeführung verpasste. Auch die letzten Möglichkeiten in den Schlussminuten wurden nicht genutzt. red/SegerSpVgg Finsterwalde - SG Kolochau 74 3:0 (1:0). Die Blau-Weißen zeigten sich gewillt. Beide Außenverteidiger, besonders in der Defensive, standen besser, das kam der angestrebten offensiven Spielweise zugute. So entstanden zahlreiche Torchancen, die teilweise kläglich vergeben wurden oder durch die Defensivleistung der SG nichts Zählbares einbrachten. Die Kolochauer Spielweise war streckenweise recht gefällig anzuschauen. Es dauerte bis zur 38. Minute, ehe S. Smolka eine flache Eingabe von R. Krämer zur Führung nutzte. Die Finsterwalder setzten sofort nach. Auch nach der Pause war das Bemühen zu spüren. M. Baurath erzielte in der 48. Minute das 2:0, als er nach Zuspiel von der Strafraumgrenze direkt einschoss. Torwart A. Fiebig hatte keine Chance. Es war zu früh, um von einer Vorentscheidung zu sprechen. Tatsächlich kamen die Gäste noch mal auf. Bei der SpVgg häuften sich Fehler beim Spielaufbau. In dieser Phase gelang C. Sander das 3:0, als er im Strafraum freigespielt mit platziertem Schuss traf (68.). Trotz einiger Abwehrfehler blieb die SpVgg nach sechs Spielen erstmals ohne Gegentor. red/Smolka