Damit können die Männer nun bei guter Führung deutlich früher entlassen werden.

Die 39 und 54 Jahre alten Täter hatten die Homosexuellen vor zwei Jahren zunächst entführt und sie dann bei lebendigem Leib am Ufer der Loire eingegraben – gefesselt und in sitzender Haltung. Die Obduktion ergab, dass die Männer qualvoll erstickt waren. Die Motive blieben auch nach der viertägigen Verhandlung unklar.

Die Täter bestritten Schwulenfeindlichkeit als Motiv. Einer von ihnen machte Beziehungsprobleme zu seiner Freundin geltend, der Schwester eines der Opfer. Ein Verteidiger sagte, es sei um Geld gegangen. Die Verteidigung räumte ein, diese Motive seien für einen so grauenvollen Mord wenig überzeugend.